Auszeichnung „BwInf-Schule 2025/2026 in Gold“ für das THG
TeilnehmerInnen am Bundeswettbewerb InformatikDas THG Schopfheim ist wieder „BwInf-Schule 2025/2026“ – dieses Jahr wiederholt in Gold. Doch wie kommen wir als THG zu dieser erneuten Auszeichnung für eine herausragende Förderung von InformatikschülerInnen, als eine von nur 24 Schulen im Bundesgebiet und von zwei Schulen in Baden-Württemberg?
Donnerstags in der 1. und 2. Stunde trifft sich der gemeinsame Informatik-Oberstufenkurs. Nach dem Hochfahren der Rechner werden in kurzen Teamrunden Ziele für die Stunde geklärt: Wer übernimmt welche Teilaufgabe, welche Ideen werden getestet, welche Zwischenergebnisse dokumentiert? Anschließend wird konzentriert gearbeitet – erst werden Ansätze skizziert und Einzelfälle durchgespielt, dann wird programmiert und direkt ausprobiert. Auch im IMP-Kurs der 11. Klasse wird an den Aufgaben des Bundeswettbewerbs Informatik gearbeitet. Dort konnten auch die Junior-Aufgaben bearbeitet werden, welche einen guten Einstieg in die BWInf-Anforderungen bieten. In beiden Kursen wird arbeitsteilig vorgegangen, sodass sich alle mit ihren Stärken einbringen – von der Skizze über die Simulation bis hin zum Code und zur Dokumentation.
Die Wettbewerbsaufgaben sind an alltagsnahe Probleme angelehnt und lassen sich zu Hause am Küchentisch in vereinfachter Form erzählen – ihre Lösung bleibt jedoch anspruchsvoll. Bevor programmiert wird, gilt es, die Aufgabenstellung gründlich zu verstehen und ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Dazu wird skizziert, simuliert, in Einzelfällen getestet und viel erklärt sowie diskutiert. Abgebildet sind Notizen zur Aufgabe „Nasser Hund“, bei der zu einem vorgegebenen Weg durch ein Seengebiet die optimale Länge der Hundeleine gefunden werden musste. Die Bearbeitung erstreckt sich über mehrere Wochen; am Ende werden die Programme inklusive Dokumentation eingereicht. Erfolgreiche Teams qualifizieren sich für die zweite Runde.
Im aktuellen Wettbewerb haben 21 SchülerInnen des THG teilgenommen. Es lässt sich deutlich erkennen, dass der regelmäßige Erfolg des THGs nicht nur auf dem seit 2019 bestehenden IMP-Profilfach beruht, sondern auch auf dem Programm „TheoPlus“-Angebot. So haben viele der erfolgreichen Teilnehmer am BwInf entweder das IMP-Profilfach absolviert oder waren im „TheoPlus-MINT“-Programm aktiv. Dadurch hat das THG mit seinem großen Engagement zur besonders starken Teilnahme am laufenden 44. Wettbewerb beigetragen hat und die Auszeichnung „BwInf-Schule 2025/26“ erhalten.
Info: BwInf
Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Informatikwettbewerben und richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, die sich noch nicht in einem Studium bzw. einer Berufstätigkeit befinden. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik zu wecken sowie Informatik-Talente zu entdecken und zu fördern. Mit dieser Zielsetzung richtet BWINF neben dem Bundeswettbewerb zwei weitere Schülerwettbewerbe aus: den Informatik-Biber und den Jugendwettbewerb Informatik. BWINF ist darüber hinaus für die Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlene Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Am 22.-23.11.2025 nahmen drei Teams von TheoPlus MINT erfolgreich am internationalen Roborave-Wettbewerb teil, der traditionell in Lörrach stattfand. Der Wettbewerb, bei dem SchülerInnen ihre selbstgebauten Roboter in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten lassen, bot nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, sich mit Teams aus verschiedenen Ländern zu messen. Neben regionalen Teams waren auch Teilnehmer aus Mexiko, Griechenland und der Türkei vertreten, was besondere Gelegenheiten zum Austausch und Fachsimpeln bot.